Die Alternative Reise.
Die alternative Reise, alternative Heilverfahren. Was ist das denn?
Und auch dieser Weg war nicht einfach und schon gar nicht klar definiert.
Wer hilft einem bei Themen, die schulmedizinisch gar nicht vorhanden sind?
Meine neuen Erfahrungen begannen deshalb dort, wo die Erlebnisse oder Meinungen aus meinem näheren Umfeld mich hinführten.
Darunter fanden sich ein pendelndes Medium, die die Gabe von Ihrem Vater geerbt hatte, eine Energieheilerin, die mich nur einmal am Telefon sprechen musste, um zu helfen und verschiedene Heilpraktiker, die Menschen aus meinem Umfeld geholfen hatten oder von denen jemand gehört hatte, dass sie "super" seien. War dann alles nicht so meines, obwohl ich theoretisch an alles Glauben konnte - es brachte mich aber nicht wirklich voran. Der Abzweig auf den richtigen Weg gelang mir dann bei einer Bekannten. Als Freundschaftsdienst, ohne Bezahlung, ohne Versprechen machte sie eine Nährstoffanalyse. Das Ergebnis zeigte deutlich, dass vieles durcheinander war.
Also Nahrungsergänzungsmittel und Anpassungen in der Ernährung gemacht und siehe da, es stellten sich Verbesserungen ein. Weitere Analysen ergaben dann aber auch, dass mein Körper gewisse Substanzen viel zu schnell "verbrauchte". An der Stelle bekam ich dann den Tipp, den einen Kontakt, der mich auf den Weg bringen sollte, den ich seitdem und bis heute beschreite. Ich habe einen Hinweis auf meinen Heilpraktiker bekommen, diesen ausprobiert und - nach sieben Heilpraktikern zuvor war ich zugegeben erst skeptisch - was soll ich sagen, ich war vom ersten Besuch sicher, Antworten auf meine Fragen zu bekommen und Probleme dort anzugehen, wo sie entstehen: bei den Ursachen.
Ein Heilpraktiker, der Euch in der ersten Sitzung behandelt, wird Euch meist nicht ans Ziel bringen. Um auf die Ursachen zu kommen, braucht es eine gute Anamnese. Diese braucht Zeit. Es geht neben den aktuellen Wehwehchen um vergangene Krankheiten, Gewohnheiten, das Essen usw., usw. Und auch eine körperliche Untersuchung, sowie Blut-, Speichel-, Urinuntersuchung wird ein guter Heilpraktiker vor der ersten Behandlung initiieren. Da es sich hier nicht um Werbung und/oder Wegweiser für Heilpraktiker handelt, weiter mit meiner Reise:
Regelmäßige Besuche, gute Gespräche mit meinem neuen Heilpraktiker und nach wirklich jedem Besuch spürbare Verbesserungen waren für mich der Grund über Dinge nachzudenken. Solche Dinge, die fast jeden Menschen, so er gesund ist und keine Schmerzen kennt, nicht im geringsten interessieren.
Die Keywords: Ernährung, Bewegung und Einstellung.
Aber im Grunde geht es nicht um die Keywords. Es geht darum sich gedanklich mit Themen auseinanderzusetzen. Mit allen möglichen Themen und vor allem mit Themen, mit denen man sich nie beschäftigt hat, die einen aber täglich begleiten. Stelle Deine Welt in Frage und "mach Dir Deine Welt, wie sie Dir gefällt" und nicht wie sie sich entwickelt hat oder sie gedanklich von einem selbst erschaffen wurde.(Quelle: Pubmed)
Für mich bedeutete das eine neue Art der Zahnpflege. Ja, wirklich. Entfernung aller alten Zahnersatzprodukte (Quelle: NDR.de), regelmäßige professionelle Zahnreinigung (Quelle: welt.de) und die Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste. Warum? Wegen der bösen Bakterien. Im Anschluss kam dann auch noch die Aufbiss-Schiene. Gegen die Nackenprobleme. (Quelle: ergo.de) Das ganze passiert dann am besten noch bei einem sehr guten Zahnarzt. Ein solcher empfiehlt oder überprüft zumindest die Notwendigkeit all dieser oben genannten Dinge zum Thema Zahnpflege. Und es gibt durchaus verschiedene Zahnärzte.
Kein Schweinefleisch mehr. Ich habe nichts vermisst und es ging problemlos von heute auf morgen.
Dazu ist vielleicht ein Beitrag einer großen deutschen Krankenkasse von Interesse (Quelle: AOK online). Und ich höre mich selbst noch sagen, dass ich nicht ohne "mein Fleisch" könne. Im ersten Schritt wurde es einfach anderes Fleisch, also mehr Huhn, mehr Rind. Zudem "gutes" Fleisch, vom Biobauern. Dann wurde es immer weniger Fleisch. Zurück zum Sonntagsbraten. Danke an Bas Kast für ein tolles Sachbuch zum Thema Ernährung. In der Reihe nicht fehlen darf dann noch die vegane Alternative. Und letztlich geht es auch ohne Fleisch - und das sehr gut. Ein Willkommen dem "F" meines Blogtitels.
Fehlte noch die Bewegung. Word.
Wie oben bereits erwähnt, war nach jedem Besuch immer dieses wirklich gute Gefühl einer Veränderung, einer Verbesserung da. Natürlich kamen auch "Dinge" zurück, neue hinzu, einige verschwanden aber auch endgültig. Aber nun mal ernsthaft: Wer erwartet denn wirklich, dass das, was er seinem Körper über Jahre zugefügt oder vorenthalten hat, mit einem oder vier oder 10 Besuchen beim Heilpraktiker wieder verschwunden oder ausgeglichen ist? Es braucht mehr. Es braucht Einsicht. Es braucht die aktive Entscheidung darüber nachzudenken, was mit einem passiert ist und was man für seinen Körper getan hat, heute tut und bereit ist zu tun. Und vor allem braucht es Zeit. Zeit, die sich ein HP nimmt, nehmen kann. Der Heilpraktiker heilt auch nicht, er setzt Anreize. Für den Geist, für den Körper für einen selbst. In meinem Fall hilft er meinem Körper seine selbst regulierenden Systeme, die ins Stocken gekommen sind, wieder zu aktvieren. Er hat mir Denkanstöße geliefert und Fragen gestellt. Die richtigen Fragen vermutlich, denn es hat Klick gemacht. Und ja, vermutlich tut das ein guter Arzt auch - er wird "heute" aber nicht mehr dafür bezahlt - er bekommt einen Standardsatz je Patient pro Quartal - und oft fehlt ihm einfach die Zeit, (Quelle: pharmazeutische-zeitung.de) sein "gut sein" unter Beweis zu stellen.
Wann schreibt hier endlich jemand was über Ernährung? Nächstes Mal. Versprochen.
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