Wenn die Feiertage nicht gefeiert wird
Im Grunde war der Artikel über die nicht vorgekommenen Ausnahmen zu Weihnachten und während der Urlaubsreise inklusive Silvesterfeier im Kopf schon geschrieben, als dann ein paar weltliche Themen von den Feierlichkeiten ablenkten.
Verwandte im Krankenhaus und Corona-Viren im eigenen Haushalt sind keinesfalls eine schöne Alternative zu den geliebten Tagen in der Weihnachtszeit. Ich selbst verdanke diesen Umständen nun jedoch, dass ich mich nicht mit Alternativen der zuckerfreien und glutenfreien Küche auseinandersetzen "musste".
Stattdessen haben mir diese Ereignisse gezeigt, dass 6 Monate komplett ausreichen, um eine Ernährungsumstellung als abgeschlossen anzusehen. Nicht im Sinne von, nun ist alles vorbei, nach mir die Sintflut. Eher mit der erwachsenen Erkenntnis, dass es ein neuer bzw. gefestigter Normalzustand ist, der mich seit einem halben Jahr begleitet. Das führt dazu, dass ich meine Ausdrucksweise anpassen muss. Ich mache keine Ernährungsumstellung mehr. Ich bin fertig damit. Ich esse, was ich esse und dazu gehören eben zahlreiche Dinge nicht, die bei fast jedem anderen auf dem Speiseplan stehen.
Wie könnte er denn lauten, der Name meiner Ernährungsweise? In Anbetracht der Tatsache, dass mein BLOG von durchschnittlich 1,2 Lesern gelesen wird und der Schnitt stark davon profitiert, dass ich den eigenen Browser erst nach dem vierten Teil von der Statistik ausgenommen habe, denke ich, dass ich meine Ernährungsform zukünftig als "afgmz-frei" bezeichnen werde!
Was mir in Zeiten mit erhöhtem Stresslevel jedoch aufgefallen ist, ist die reduzierte Variabilität bei Nahrungsbeschaffung, Erstellung und Aufnahme. Ich habe mich doch das ein oder andere Mal mit den gleichen glutenfreien Nudeln und immer der gleichen Sauce satt gegessen. Im Nachhinein ist das natürlich nicht so toll gewesen, bringt mich aber in Bezug auf den Blog wieder etwas weiter.
Ich denke über ein Re-Design nach. Zum einen, weil es nicht so viele Leser gibt, die sich umgewöhnen müssen und wirklich, weil ich mir nun doch vorstellen kann, Rezepte und die einfache Zubereitungsart vieler Gerichte in diesem Blog zu veröffentlichen. Vermutlich hätte mich nämlich der Blick auf die eigenen Seiten in mehrfacher Hinsicht motiviert, eine gewisse und vor allem gesunde Abwechselung in die Essgewohnheiten - auch in Zeiten erschwerter Gegebenheiten - hineinzubringen.
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