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Wenn die Feiertage nicht gefeiert wird

Im Grunde war der Artikel über die nicht vorgekommenen Ausnahmen zu Weihnachten und während der Urlaubsreise inklusive Silvesterfeier im Kopf schon geschrieben, als dann ein paar weltliche Themen von den Feierlichkeiten ablenkten. Verwandte im Krankenhaus und Corona-Viren im eigenen Haushalt sind keinesfalls eine schöne Alternative zu den geliebten Tagen in der Weihnachtszeit. Ich selbst verdanke diesen Umständen nun jedoch, dass ich mich nicht mit Alternativen der zuckerfreien und glutenfreien Küche auseinandersetzen "musste". Stattdessen haben mir diese Ereignisse gezeigt, dass 6 Monate komplett ausreichen, um eine Ernährungsumstellung als abgeschlossen anzusehen. Nicht im Sinne von, nun ist alles vorbei, nach mir die Sintflut. Eher mit der erwachsenen Erkenntnis, dass es ein neuer bzw. gefestigter Normalzustand ist, der mich seit einem halben Jahr begleitet. Das führt dazu, dass ich meine Ausdrucksweise anpassen muss. Ich mache keine Ernährungsumstellung mehr. Ich bin fert...

Nebeneffekte - nicht zu verachten

Effekt. Laut Definition eine bezweckte oder auch nicht bezweckte Auswirkung. Etwas was einfach entsteht oder auch absichtlich herbeigeführt werden kann. Es begann am 01.07.2023, als ich nach einem Besuch bei meinem Heilpraktiker, mit einem Gedankenspiel über meine "physische" Zukunft konfrontiert, über mein Leben und die nächsten Entscheidungen nachdachte. Für Liebhaber von Gedankenspielen oder auch einfach für jeden Leser meines Blogs, hier der Beginn meiner Veränderung: Stelle Dir vor, Du bist ein Mensch mittleren Alters, wobei es auch für junge Menschen durchaus eine gewissen Relevanz hat, und Du hast in Deinem Freundeskreis diese beiden Menschen, die sich wie folgt unterscheiden. Der eine ist über 80 Jahre alt, hat sich in einem bescheidenen Leben durchgeschlagen und fährt auf der nächsten Einhand-Regatta von Porto nach Fuerteventura in seinem 1-Mann Segler über den Atlantik. Der andere ist Anfang 50. Er hat mit einem Start-Up, als es noch nicht Start-Up hieß, eine Menge ...

Und das war jetzt vegan?

Zu der Frage hätte es kommen können, wenn es ein unangemeldeter Versuch eines veganen Essens gewesen wäre. Da wir unsere Freunde allerdings zu einem "veganen Essen" eingeladen hatten, überwog am Ende die Freude, oder vielleicht auch die Erleichterung darüber, dass es eigentlich ganz normal, oder wie das Feedback zusammengefasst lautete, richtig gut geschmeckt habe. So mancher mag bei dem Stichwort veganes Essen vermutlich an Körner denken, die auf einer Scheibe Tofu liegen und mit einer Salatgarnitur verziert wurden. So ging es mir zumindest oft und gerne in den vergangenen Jahren. Aber es ist, wie bei vielen Dingen, soviel einfacher, wenn man sich erstmal damit auseinander gesetzt hat und für sich, wieder ein bisschen schlauer geworden ist. Ich spiele damit auf diese unerträglich Abneigung gegen Veganer/Vegetarier an, die meist auf blanker Ahnungslosigkeit aufbaut. Ich gestehe jedem zu sich nicht vegetarisch oder vegan ernähren zu wollen, dieses vielleicht sogar komisch zu f...

Der Großeinkauf am Anfang. Was kommt mit, was nicht?

Der Großeinkauf ist dann ein wirkliches Abenteuer.  Bevor es allerdings zum "ersten" Einkauf geht, ist eine Menge Vorarbeit bereits getan. Und nein, es gibt keine Ernährungsumstellungseinkaufsliste von mir. Es gibt auch keine Links, auf die man einfach mal klickt, um dann die fertige Lösung zu finden. Es tut mir Leid, denn jetzt könnte die fleischgewordene Erkenntnis erwachsen, dass das, was man bei einer Ernährungsumstellung alles machen will, aus einem selbst kommen muss. Nur dann kann es gut werden! Ein Vorschlag aber, der ist drin. Eine Übersicht aller Lebensmittel ist die Basis - inkl. Kennzeichnung auf Alkohol, Fleisch, Gluten, Milcheiweiß und Zucker. Die einfache Kennzeichnung unterstützt später die Autofilterfunktion zum Ausblenden - aus der Liste und aus dem Kopf. Ja, die Liste ist auch selbstständig zu erstellen. Der Rest gehört drauf. Nun können noch Ersatzprodukte hinzugefügt werden, denn - und das ist der Vorzug, dass man heute und nicht vor 20 Jahren mit der Ern...

Sofort loslegen ohne Planung. Keine gute Idee?

Der schlechteste Plan ist meist der nicht gemachte Plan. Natürlich ist es gut spontan zu sein und sich nicht immer festzulegen. Meine Erfahrung in Bezug auf das Thema Ernährung hat hier aber abweichende Erkenntnisse mit sich gebracht.  Stelle Deine Ernährung erst dann um, wenn Du weißt was Du essen magst - hört sich einfach an, ist es aber nicht. In den meisten Fällen geht es auch um Dinge, die Du noch nie gegessen hast. Du musst also auch mal etwas ausprobieren, Alternativen finden. Alternativen für Dinge, die Du nicht mehr essen willst, Alternativen für den Arbeitsplatz und solche, die sich mit deinem Kalender vertragen. Ggf. ist die Alternative auch ein neuer Kalendereintrag, damit Zeit zum Kochen ist. Du solltest den Kühlschrank voll haben, die Regale gefüllt und einen Plan für die ersten vier Wochen. Vier Wochen in denen sich nur wenig Mahlzeiten wiederholen. Es braucht auch Dinge, die man sofort essen kann ohne lange zu kochen.  Merke: Einseitige Ernährung, sich stetig w...

Die Alternative Reise.

Die alternative Reise, alternative Heilverfahren. Was ist das denn? Und auch dieser Weg war nicht einfach und schon gar nicht klar definiert. Wer hilft einem bei Themen, die schulmedizinisch gar nicht vorhanden sind? Meine neuen Erfahrungen begannen deshalb dort, wo die Erlebnisse oder Meinungen aus meinem näheren Umfeld mich hinführten. Darunter fanden sich ein pendelndes Medium, die die Gabe von Ihrem Vater geerbt hatte, eine Energieheilerin, die mich nur einmal am Telefon sprechen musste, um zu helfen und verschiedene Heilpraktiker, die Menschen aus meinem Umfeld geholfen hatten oder von denen jemand gehört hatte, dass sie "super" seien. War dann alles nicht so meines, obwohl ich theoretisch an alles Glauben konnte -  es brachte mich aber nicht wirklich voran. Der Abzweig auf den richtigen Weg gelang mir dann bei einer Bekannten. Als Freundschaftsdienst, ohne Bezahlung, ohne Versprechen machte sie eine Nährstoffanalyse. Das Ergebnis zeigte deutlich, dass vieles durcheinand...

Die Reise begann. Wo sollte es hingehen?

Mit einer der ersten Wege führte mich zu einem Chiropraktiker. Dieser wusste relativ cool mit meiner Excelliste umzugehen und legte diese neben einen Bogen mit der Darstellung der menschlichen Wirbelsäule. Relativ flugs ging sein Blick durch meine, mir von meinem Körper mitgeteilten Punkte und es folgten Kreise und Kreuze auf seinem Bogen entlang der Wirbelsäule. Danach drehte er seinen Zettel um, ließ ihn liegen und wir wechselten in den Raum mit der Behandlungsliege.  Drücken, ziehen, drehen, knacken. Soweit meine laienhafte Wiedergabe dessen, was in den folgenden 45 Minuten passierte. Er analysierte also meinen Körper und markierte seine Ergebnisse auf einem weiteren Bogen. Nach Abschluss der Kontrolle folgten verschiedene Techniken, die alle, ohne Schmerzen zu erzeugen, zur Anwendung kamen. Mal mit lautem Knochenknacken, mal mit sanftem oder zeitweise etwas festerem Druck hier oder dort. Zur Nachbesprechung wurden alle Zettel nebeneinander gelegt - hohe Übereinstimmung auf sein...